1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Leistungen und Lieferungen von FarbLiebe Wonisch e.U., Inhaber Kerstin Wonisch, nachfolgend „Auftragnehmer“ genannt.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn deren Geltung ausdrücklich schriftlich anerkannt wurde.
2. Angebote und Vertragsabschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Ein Vertrag kommt durch schriftliche Angebotsannahme, Auftragserteilung, Auftragsbestätigung oder durch tatsächliche Ausführung der Leistungen zustande.
3. Leistungsumfang
Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Leistungsverzeichnis oder der Auftragsbestätigung.
Zusätzliche Leistungen, die nicht im ursprünglichen Auftrag enthalten sind, werden gesondert verrechnet.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass die Arbeitsbereiche zum vereinbarten Zeitpunkt frei zugänglich und für die Durchführung der Arbeiten geeignet sind.
Insbesondere sind folgende Voraussetzungen bauseits sicherzustellen:
- freier und ungehinderter Zugang zu den Arbeitsbereichen
- ausreichende Strom- und Wasserversorgung
- freigeräumte Arbeitsflächen
Möbel, Einrichtungsgegenstände und sonstige bewegliche Gegenstände sind vor Arbeitsbeginn zu entfernen oder entsprechend zu schützen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Verzögerungen oder Mehraufwendungen aufgrund mangelnder Mitwirkung des Auftraggebers gehen zu dessen Lasten.
5. Raumklima und Untergrundvoraussetzungen
Während der Ausführung sowie während der Trocknungs- und Aushärtezeit sind die Räumlichkeiten ausreichend zu beheizen, zu belüften und trocken zu halten.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer vor Arbeitsbeginn über bekannte Feuchtigkeits-, Schimmel- oder sonstige Untergrundschäden zu informieren.
6. Preise
Sämtliche Preise verstehen sich in Euro.
Für Verbraucher enthalten die Preise die gesetzliche Umsatzsteuer. Bei Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG erfolgt kein Umsatzsteuerausweis.
Zusätzliche Leistungen sowie unvorhersehbare Mehrarbeiten werden nach tatsächlichem Aufwand verrechnet.
7. Zahlungsbedingungen
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen sowie Mahn- und Inkassokosten.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, angemessene Anzahlungen oder Teilzahlungen entsprechend dem Leistungsfortschritt zu verlangen.
8. Ausführungsfristen
Vereinbarte Termine gelten vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse, insbesondere Witterung, Lieferengpässe, behördliche Maßnahmen oder höhere Gewalt.
Schadenersatzansprüche aufgrund von Terminverschiebungen sind ausgeschlossen.
9. Abnahme
Die Leistung gilt als abgenommen, wenn sie fertiggestellt wurde und der Auftraggeber keine wesentlichen Mängel innerhalb angemessener Frist anzeigt.
Geringfügige Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
10. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Für Verbraucher beträgt die Gewährleistungsfrist grundsätzlich zwei Jahre ab Übergabe bzw. Abnahme.
Die Gewährleistung erstreckt sich ausschließlich auf die vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen.
Keine Gewähr besteht für Schäden aufgrund von:
- Untergrundmängeln oder verdeckten Schäden
- Feuchtigkeit, Schimmel oder Bauwerksbewegungen
- mangelhaften Vorleistungen Dritter
- unsachgemäßer Nutzung oder fehlender Raumklimabedingungen
Die Prüfung des Untergrundes erfolgt im Rahmen einer üblichen Sicht- und Haftungsprüfung.
Geringfügige Farbton-, Struktur- oder Glanzgradabweichungen innerhalb branchenüblicher Toleranzen stellen keinen Mangel dar.
Für das Wiederauftreten von Schimmel aufgrund baulicher oder nutzungsbedingter Ursachen wird keine Gewähr übernommen.
11. Haftung
Der Auftragnehmer haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit sowie für entgangenen Gewinn und Folgeschäden ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
12. Eigentumsvorbehalt
Gelieferte Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
13. Rücktritt und Stornierung
Rücktrittsrecht für Verbraucher lt. KSchG
Der AG kann lt. KSchG, sofern er Verbraucher (Privatkunde) ist innerhalb von 14 Kalendertagen nach Vertragsabschluss bzw. Beauftragung des AN
ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Ausnahme: Wenn aufgrund der Dringlichkeit und auf ausdrücklichen Wunsch des AG bereits innerhalb der
14 Tage Materialbestellungen durchgeführt werden müssen oder die Leistungserbringung in diesen Zeitraum fällt oder der AG kein Privatkunde ist
und somit nicht dem KSchG unterliegt. Ausgenommen sind Fälle, in denen auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers bereits Materialbestellungen oder Leistungen innerhalb dieser Frist erfolgen.
Nach Ablauf der Rücktrittsfrist sind bereits erbrachte Leistungen, Vorarbeiten, Besichtigungen sowie speziell bestellte oder angefertigte Materialien zu vergüten.
Sonderfarbtöne, projektbezogene Bestellungen sowie geöffnete oder angemischte Materialien sind von Rücknahme ausgeschlossen.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die tatsächlich entstandenen Kosten sowie einenangemessenen Anteil für reservierte Ausführungszeiten zu verrechnen.
14. Unvorhersehbare Zusatzleistungen
Werden während der Ausführung unvorhersehbare Umstände oder verdeckte Mängel festgestellt, die zusätzlichen Aufwand erfordern, werden diese unverzüglich angezeigt und gesondert angeboten.
Kommt keine Einigung zustande, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Arbeiten zu unterbrechen oder vom Vertrag zurückzutreten. Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.
15. Inkrafttreten des Vertrages
Der Vertrag tritt durch Auftragserteilung, Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung in Kraft.
16. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
Details sind der Datenschutzerklärung auf der Website zu entnehmen.
17. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss internationaler Verweisungsnormen.
Für Unternehmer gilt als Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers.
18. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.